Zielsetzungen

 

Mit den (übergeordneten) Zielen, eine integrierte Entwicklung und eine neue Kooperationskultur in Fragen der zukünftigen räumlichen Entwicklung zwischen den Kernstädten des Ruhrgebiets zu etablieren, wählten die beteiligten Kommunen der Städteregion Ruhr den Masterplan als Instrument.

 

Der Masterplan Ruhr zielte zunächst auf die Herausarbeitung und Darstellung der gegenwärtigen und zukünftigen Stärken und Qualitäten in den Arbeitsfeldern "Wohnen", "städtebauliche Projekte von besonderer Bedeutung" und "Region am Wasser" ab. Auf Grundlage dieser "Auftaktbilanz" galt es im Weiteren sich über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Strategien, Instrumente und Ziele auszutauschen und gemeinsame Positionen zu erarbeiten. Die neue Broschüre Masterplan Ruhr 2008 beinhaltet für alle Arbeitsfelder des Masterplan Ruhr Leitlinien und Ziele, die gemeinsam verfolgt werden.

 

Insgesamt geht es darum, Entwicklungspotenziale und –optionen der Region zu erkennen und gemeinsame Zielsetzungen und Entwicklungsstrategien zu vereinbaren. Somit verfolgt der Masterplan Ruhr das Ziel, eine städteübergreifende und konsensfähige Einschätzung der räumlichen Entwicklung der beteiligten Städte als Grundlage und Orientierungsrahmen für das zukünftige Handeln zu entwickeln.

 

Zur Pflege der Kooperationskultur werden neben der regelmäßig tagenden Arbeitsgruppe Masterplan Ruhr gemeinsame Exkursionen durchgeführt, Fachgespräche und Workshops durchgeführt, wechselseitige Vorträge in den Fachausschüssen organisiert, die Besetzung von Jurys im Rahmen Städtebaulicher Wettbewerbe regional gemischt, gemeinsame Fachtagungen organisiert u.a.m.

Kontakt

[1] Stefan Thabe




Im vorstehenden Text enthaltene Verweise:

© Städteregion Ruhr 2030, Stand: 22.08.2019; www.staedteregion-ruhr-2030.de