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Raimund Klose























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Helga Sander als Sprecherin der Städteregion Ruhr 2030 verabschiedet

 

Frau Helga Sander, die als langjährige Sprecherin der Städteregion Ruhr am 16.01.2012 in Herten zum letzten mal eine Sitzung des Lenkkreises geleitet hat und nach Ablauf ihrer Wahlzeit als Beigeordnete der Stadt Mülheim an der Ruhr in der Privatwirtschaft tätig werden wird, ist von ihrem Vorgänger in dieser Funktion, dem Gelsenkirchener Stadtdirektor Michael von der Mühlen, herzlich verabschiedet worden.

 

Er überreichte ihr, verbunden mit dem Dank der Kollegin und der Kollegen dieses Gremiums, deren Sprecherin sie seit September 2005 war, einen Blumenstrauß und ein Abschiedsgeschenk. In einer kurzen Laudatio hob er neben dem ausgleichenden kollegialen Wesen, auch bei im Lenkungskreis strittigen Themen, insbesondere die Eigenschaft von Frau Sander hervor, als Sprecherin für mehr als sechs Jahr bei vielen Gelegenheiten und Außenkontakten "das Gesicht" der Städteregion Ruhr gewesen zu sein, ohne in dieser regional wichtigen Funktion sich als Person in den Vordergrund gestellt und die Aufmerksamkeit auf sich gezogen zu haben.

 

Frau Sander bedankte sich für die freundschaftliche Verabschiedung und blickte auf die seit dem Jahr 2000 gemeinsam mit zunächst erst acht und dann weiteren Städten betriebene Entwicklung zurück. Bei ihrem Amtsantritt in Mülheim an der Ruhr habe es so gut wie keine die Stadtgrenzen überschreitende Abstimmung mit Amtskolleginnen und Kollegen gegeben. Beginnend mit dem Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und fortgeführt auf der Basis des informellen stadtregionalen Kontraktes, habe sich hier eine grundlegende Änderung ergeben. In einem Prozess, der nur als vorbildlich bezeichnet werden könne, sei ein starker interkommunaler Zusammenhalt entstanden. Die Selbstverständlichkeit eines vertrauensvollen kollegialen Umganges sei nicht nur für die beteiligten Personen, sondern auch für die von ihr vertretenen Städte ein wichtiges Gut. Sie bedaure daher diese Zusammenarbeit nicht fortsetzen zu können, freue sich jedoch auch schon auf eine neue Aufgabe in einem völlig anderen Umfeld, die sie sich selbst ausgesucht habe.



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